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Die Farbe aus dem All

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Wieso sind Filme, die auf "out of space" enden eigentlich immer so gut? Gleich vorweg: Ich habe die Kurzgeschichte nicht gelesen, dafür aber mein Mann. Daher kenne ich die Unterschiede zum Film dank seiner Erläuterung. Ganz unvoreingenommen bin ich dennoch nicht an diesen Film herangegangen, bin ich doch ein großer Fan des Cthulhu-Pen&Paper-Spiels. Auf der anderen Seite hatte ich bereits einige negativen Kritiken lesen müssen, was mich dann doch wieder dazu veranlasst hat, nicht zu viel zu verlangen. Was mich dann aber erwartet hat, überstieg definitiv all meine Vorstellungen, die ich je hätte haben können. Der Film beginnt recht atmosphärisch und hält dieses Niveau meiner Meinung nach auch bis zum Ende durch. Nicolas Cage mag zwar auf dem Bluray-Cover wie der Hauptdarsteller wirken, ist in meinen Augen aber nur ein Nebencharakter und spielt diesen auch überzeugend ohne sich in den Vordergrund drängen zu wollen. Die eigentliche Hauptfigur des Films sollte wahrscheinl...

Mein Bauch nach der Schwangerschaft

Im Ballettunterricht habe ich schon früh gelernt, dass man den Bauch immer einziehen muss. So habe ich das die nächsten Jahre dann auch beibehalten. Reflexartig zog ich meinen Bauch einfach immer ein. Das tat ich wirklich irgendwann ganz unbewusst und ich glaube, dass ich nur im Schlaf meinen Bauch auch mal entspannt habe. Mit der Schwangerschaft kam dann irgendwann ab dem 4. Monat der Moment, wo klar war, dass Baucheinziehen 1. nichts mehr bringt und 2. langsam unangenehm wird. Ab diesem Zeitpunkt hab ich meinen Bauch ganz stolz präsentiert und ihn sogar bewusst rausgestreckt. Sollte ruhig jeder sehen, was für ´ne Riesenkugel ich da vorne dran hab. Mein Bauch war, glaube ich, am Ende der Schwangerschaft um einiges größer als der Durchschnitt. Ich hatte ja auch knapp ein 4-Kilo-Baby da drin und war schon 10 Tage über dem errechneten Geburtstermin. Klar, dass dann in den letzten 2 Wochen die bis dato zarten Dehnungsstreifen schließlich richtig fiesen dunkelvioletten Rissen weichen muss...

Das Ende der 3-Monats-Koliken und Schlafprobleme

3-Monat-Koliken gibt es laut einiger Expertenmeinungen ja gar nicht. Es handelt sich lediglich um Einschlaf- oder Regulationsstörungen. Auch wenn wir nach ungefähr drei Monaten für ein paar Wochen glaubten, es wäre nun endlich besser geworden und unser Baby würde nun besser schlafen, saßen wir da ganz entschieden einem furchtbaren Irrtum auf. Klar, es gab eine kurze Zeitspanne, in der er mich nachts nur noch zweimal zum Stillen aufweckte, aber als er fast vier Monate alt war, wurde es schlimmer. Und zwar wesentlich schlimmer. Ich fühlte mich an meine Anfangszeit mit Baby, gleich nach der Geburt, zurück erinnert. Irgendwann wollte er wieder stündlich gestillt werden, aber diesmal nicht mehr nur für ein paar Minuten. Nein, durchs Stillen wurde ich neuerdings nachts bis zu einer halben Stunde wach gehalten. Ich weiß nicht, ob er am Ende nur noch nuckelte oder wirklich noch trank, aber wenn ich versuchte, ihn frühzeitig abzulegen, gab es ein großes Geschrei. Irgendwann habe ich mich soga...

Die schönen Seiten des Kinderkriegens

Da ich ja kein Jammer-Blog werden will, habe ich hier mal alle Momente der Freude aufgeschrieben, die mir ganz spontan eingefallen sind, seit unser Sohn in unser Leben getreten ist. Wenn ich genauer darüber nachdenken würde, würden mir mit Sicherheit noch viel mehr Gründe einfallen, wieso sich das Mama-Dasein absolut gelohnt hat. Bei Bedarf werde ich diese mal aufschreiben und sammeln und eventuell einen weiteren Post damit füllen. Ich liebe es, wenn unser Baby... ...etwas Neues dazugelernt hat. Vom ersten kleinen Meilenstein, wie z. B. das eigene Köpfchen zu halten, bis hin zum ersten Krabbelversuch. Oder als er sich zum ersten Mal vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück gedreht hat. Man feiert jeden noch so kleinen Fortschritt und freut sich mit dem Baby. ...laut und herzlich lacht. Es ist relativ leicht, ihn zum Lachen zu bringen. Vorsingen oder -tanzen, einfach nur Beachtung schenken und mit ihm reden. ...mit uns tanzt. Kein Witz, sobald wir Musik einschalten, fängt er a...

Unsere Stillgeschichte

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Ich habe mich während der Schwangerschaft über viele Dinge informiert. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass Stillen kein Teil davon war. Das war etwas, bei dem ich ganz darauf vertraute, dass mein Körper das schon richtig machen würde. Was ich prinzipiell ja nicht falsch finde. Aber dennoch hätte mir ein bisschen Einlesen in die Materie vielleicht nicht geschadet. Sofort nach der Geburt wurde mir mein Sohn auf den Bauch gelegt und kurze Zeit später fing er schon an, die Brust zu suchen. Mir schien in dem Moment alles noch ganz einfach. Vielleicht war ich noch high vom Lachgas. Stillprobleme und Verunsicherung von Anfang an In der weiteren Nacht klingelte ich, sobald sich der Kleine rührte, immer nach einer Schwester, die mir beim Anlegen helfen sollte. Niemand hatte mir bisher die richtige Anlegetechnik gezeigt, also ging ich davon aus, dass das noch kommen würde. Es waren immer unterschiedliche Schwestern, aber sie alle nahmen meine Brust in die Hand wie ein Stück Fleisch und drück...

Die ersten Wochen nach der Geburt und Postnatale Depression

"Am Anfang ist so ein Baby doch sowieso noch so pflegeleicht, weil es eigentlich 20 Stunden am Tag schläft." Diese Aussage habe ich in unserem Bekanntenkreis vernommen und mich gefragt: Haben die echt schon wieder alles vergessen?? Man hat ja so eine ungefähre Ahnung, wie es sein wird mit so einem Baby. Stellt man sich zu Beginn der Schwangerschaft vielleicht alles noch wie in einem pastellfarbenen Ton gehaltenen Traum vor, bereitet man sich ja dann doch 40 Wochen lang mit realistischerem Ansatz auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vor. Dass es dann aber so extrem wird, damit hätte ich nie gerechnet. Man kommt zu wirklich gar nichts mehr. Ich bin die ersten paar Wochen eigentlich nur wahlweise auf dem Sofa, im Bett oder im Schaukelstuhl gelegen, meinen Sohn im Arm, habe versucht, ihn zu stillen, manchmal mit Erfolg und sobald ich dann dachte, er wäre jetzt ja eingeschlafen und ich könnte ihn eventuell ablegen... Fehlanzeige! Ja, so ein Baby schläft wirklich viel am Anfang...

Geburtsbericht

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Ein viel zu ehrlicher Geburtsbericht mit too much information. Spontangeburt ohne PDA Er war da! Der Tag des errechneten Geburtstermins. Und es tat sich - nichts! Na gut, erwartet hatte ich auch nicht wirklich, dass er pünktlich kommt, also noch alles gut. Laut Frauenärztin war noch genug Fruchtwasser da und dem Kleinen ging's prächtig. Beim nächsten Termin fiel ihr aber plötzlich das CTG negativ auf. Wir vermuteten ja, dass ich durch eine Positionsänderung (15-20 Minuten auf einer Seite liegen zu bleiben ist auf diesen unbequemen Liegen gar nicht so leicht) einfach nur das Gerät verrutscht habe, aber sicher ist sicher und wir wurden ins Krankenhaus geschickt. Mein Mann packte schon mal die Kliniktasche sowie die Nabelschnurblutabnahmebox mit ein (was für ein Wort). Derart bepackt marschierten wir (ich etwas nervös) in den Kreißsaal, wo wir aber erst mal wieder Richtung Station zur Anmeldung geschickt wurden. Achtung, Spoiler: Es kam an diesem Tag noch nicht zur Geburt, aber ...