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22. Filmdinner | Kevin

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Für die Weihnachts-Edition unseres Filmdinners haben wir uns dieses Mal für einen echten Weihnachts-Klassiker entschieden: die "Kevin - Allein zu Haus"-Filme. Tatsächlich haben der erste Teil sowie sein Nachfolger "Allein in New York" über die Jahre nichts von ihrem schwarzen Humor eingebüßt und sind noch immer genauso unterhaltsam wie man sie in Erinnerung hat. Kulinarisch war es ein ziemliches Durcheinander, haben wir uns doch auch hier an Kevins Leibspeisen orientiert... Vorspeise Mini-Pizza mit Allem Man kennt sie noch von diversen Kindergeburtstagen: die Pizza, die man sich nach Belieben selbst belegen kann. Und so haben wir auch unseren Gästen alle Möglichkeiten offen gelassen. Erlaubt ist, was schmeckt. Für den Teig, der 12 Mini-Pizzen ergeben sollte, haben wir folgende Zutaten miteinander vermengt: 450 g Mehl 1 TL Salz 1 Würfel Hefe 2 EL Olivenöl Mehl und Salz in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Hefe hineinbröckeln, mit 3 EL warmem...

21. Filmdinner | Hatchet

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Die Geschichte von Victor Crowley ist eigentlich ziemlich tragisch. Dass man trotzdem bei den mittlerweile vier Teilen was zu Lachen hat, dafür sorgt der derbe schwarze Splatter-Humor. Die Hatchet-Reihe kam wirklich gut bei unseren Gästen an. Aber nichts anderes hatten wir erwartet, als wir uns entschieden haben, passend zu Halloween diese kultigen selbstironischen Horror-Flicks zu zeigen. Da sich die Handlung der Filme allesamt in Louisiana abspielen, haben wir zudem ein landestypisches Menü gewählt. Vorspeise Spicy Louisiana Dip 2 Frühlingszwiebeln 1 rote Paprika 60 g Mayonnaise 225 g Frischkäse 50 g Parmesan 2 EL Zitronensaft 1 EL Cajun-Gewürz 2 TL Worcestersauce Zum Servieren: Baguette Ofen auf 190 Grad vorheizen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Das Baguette in dicke Scheiben schneiden und den Teig in der Mitte entfernen, sodass man die Frischkäsemasse hineinfüllen kann. Das so befüllte Baguette für 18 - 20 Minuten im Ofen backen. Hauptgericht ...

Die Farbe aus dem All

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Wieso sind Filme, die auf "out of space" enden eigentlich immer so gut? Gleich vorweg: Ich habe die Kurzgeschichte nicht gelesen, dafür aber mein Mann. Daher kenne ich die Unterschiede zum Film dank seiner Erläuterung. Ganz unvoreingenommen bin ich dennoch nicht an diesen Film herangegangen, bin ich doch ein großer Fan des Cthulhu-Pen&Paper-Spiels. Auf der anderen Seite hatte ich bereits einige negativen Kritiken lesen müssen, was mich dann doch wieder dazu veranlasst hat, nicht zu viel zu verlangen. Was mich dann aber erwartet hat, überstieg definitiv all meine Vorstellungen, die ich je hätte haben können. Der Film beginnt recht atmosphärisch und hält dieses Niveau meiner Meinung nach auch bis zum Ende durch. Nicolas Cage mag zwar auf dem Bluray-Cover wie der Hauptdarsteller wirken, ist in meinen Augen aber nur ein Nebencharakter und spielt diesen auch überzeugend ohne sich in den Vordergrund drängen zu wollen. Die eigentliche Hauptfigur des Films sollte wahrscheinl...

Mein Bauch nach der Schwangerschaft

Im Ballettunterricht habe ich schon früh gelernt, dass man den Bauch immer einziehen muss. So habe ich das die nächsten Jahre dann auch beibehalten. Reflexartig zog ich meinen Bauch einfach immer ein. Das tat ich wirklich irgendwann ganz unbewusst und ich glaube, dass ich nur im Schlaf meinen Bauch auch mal entspannt habe. Mit der Schwangerschaft kam dann irgendwann ab dem 4. Monat der Moment, wo klar war, dass Baucheinziehen 1. nichts mehr bringt und 2. langsam unangenehm wird. Ab diesem Zeitpunkt hab ich meinen Bauch ganz stolz präsentiert und ihn sogar bewusst rausgestreckt. Sollte ruhig jeder sehen, was für ´ne Riesenkugel ich da vorne dran hab. Mein Bauch war, glaube ich, am Ende der Schwangerschaft um einiges größer als der Durchschnitt. Ich hatte ja auch knapp ein 4-Kilo-Baby da drin und war schon 10 Tage über dem errechneten Geburtstermin. Klar, dass dann in den letzten 2 Wochen die bis dato zarten Dehnungsstreifen schließlich richtig fiesen dunkelvioletten Rissen weichen muss...

Das Ende der 3-Monats-Koliken und Schlafprobleme

3-Monat-Koliken gibt es laut einiger Expertenmeinungen ja gar nicht. Es handelt sich lediglich um Einschlaf- oder Regulationsstörungen. Auch wenn wir nach ungefähr drei Monaten für ein paar Wochen glaubten, es wäre nun endlich besser geworden und unser Baby würde nun besser schlafen, saßen wir da ganz entschieden einem furchtbaren Irrtum auf. Klar, es gab eine kurze Zeitspanne, in der er mich nachts nur noch zweimal zum Stillen aufweckte, aber als er fast vier Monate alt war, wurde es schlimmer. Und zwar wesentlich schlimmer. Ich fühlte mich an meine Anfangszeit mit Baby, gleich nach der Geburt, zurück erinnert. Irgendwann wollte er wieder stündlich gestillt werden, aber diesmal nicht mehr nur für ein paar Minuten. Nein, durchs Stillen wurde ich neuerdings nachts bis zu einer halben Stunde wach gehalten. Ich weiß nicht, ob er am Ende nur noch nuckelte oder wirklich noch trank, aber wenn ich versuchte, ihn frühzeitig abzulegen, gab es ein großes Geschrei. Irgendwann habe ich mich soga...

Die schönen Seiten des Kinderkriegens

Da ich ja kein Jammer-Blog werden will, habe ich hier mal alle Momente der Freude aufgeschrieben, die mir ganz spontan eingefallen sind, seit unser Sohn in unser Leben getreten ist. Wenn ich genauer darüber nachdenken würde, würden mir mit Sicherheit noch viel mehr Gründe einfallen, wieso sich das Mama-Dasein absolut gelohnt hat. Bei Bedarf werde ich diese mal aufschreiben und sammeln und eventuell einen weiteren Post damit füllen. Ich liebe es, wenn unser Baby... ...etwas Neues dazugelernt hat. Vom ersten kleinen Meilenstein, wie z. B. das eigene Köpfchen zu halten, bis hin zum ersten Krabbelversuch. Oder als er sich zum ersten Mal vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück gedreht hat. Man feiert jeden noch so kleinen Fortschritt und freut sich mit dem Baby. ...laut und herzlich lacht. Es ist relativ leicht, ihn zum Lachen zu bringen. Vorsingen oder -tanzen, einfach nur Beachtung schenken und mit ihm reden. ...mit uns tanzt. Kein Witz, sobald wir Musik einschalten, fängt er a...

Unsere Stillgeschichte

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Ich habe mich während der Schwangerschaft über viele Dinge informiert. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass Stillen kein Teil davon war. Das war etwas, bei dem ich ganz darauf vertraute, dass mein Körper das schon richtig machen würde. Was ich prinzipiell ja nicht falsch finde. Aber dennoch hätte mir ein bisschen Einlesen in die Materie vielleicht nicht geschadet. Sofort nach der Geburt wurde mir mein Sohn auf den Bauch gelegt und kurze Zeit später fing er schon an, die Brust zu suchen. Mir schien in dem Moment alles noch ganz einfach. Vielleicht war ich noch high vom Lachgas. Stillprobleme und Verunsicherung von Anfang an In der weiteren Nacht klingelte ich, sobald sich der Kleine rührte, immer nach einer Schwester, die mir beim Anlegen helfen sollte. Niemand hatte mir bisher die richtige Anlegetechnik gezeigt, also ging ich davon aus, dass das noch kommen würde. Es waren immer unterschiedliche Schwestern, aber sie alle nahmen meine Brust in die Hand wie ein Stück Fleisch und drück...